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Der feige Angriff auf die Vereinigten Staaten von Amerika und auf alle Menschen guten Willens hat nicht nur unser Leben geändert, er hat auch viele unter uns näher zu Gott gebracht. Plötzlich haben wir es wieder verstanden, Ihn um Hilfe anzuflehen. Während die grausamen Bilder über die Fernsehschirme flimmerten, fühlten wir uns immer machtloser. Wut und Rachegefühle, Trauer und Mitleid wechselten sich ab. Stundenlang habe ich mir die Bilder angeschaut. Ich fühlte mich zurückversetzt in die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Tausende Unschuldige fanden den Tod, damals wie heute. In jener Zeit kannten wir den Feind ganz genau, heute versteckt er sich, mitten unter uns. Was nützen alle Waffen dieser Welt, was nützen alle Vorsichtsmaßnahmen, wenn Einzelpersonen in ihrem abgrundtiefen Hass so weit gehen, dass das eigene Leben keine Rolle mehr spielt, nur um Chaos und Vernichtung zu erzeugen? An wen sollen wir uns noch wenden in dieser Lage? Wer wird die Eltern, die Kinder, die Ehemänner und –frauen, die Freunde trösten? Wer wird Worte finden, die einen solchen Wahnsinn erklären?
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